Skulpturen verkaufen – so geht es!

Sobald Sie den Marktwert Ihrer Bildhauereien ermittelt haben, kann der Verkaufsprozess beginnen. Leider beobachten wir regelmäßig Besitzer, deren Fehler hunderte bis tausende Euro in den Sand setzen. Mit welchen Tricks, auf welchen Wegen und zu welchem Preis Sie Ihre Skulpturen profitabel veräußern, entlarvt SammlerDirekt im folgenden Artikel.
Inhaltsübersicht

Welche Skulpturen lassen sich verkaufen?

Obwohl der Sammlermarkt für plastische Bildhauerkunst im Vergleich zu Gemälden ein geringeres Volumen aufweist, ist die Varietät enorm: Von der Antike bis zum Pop-Art, von Keramik bis Marmor und in allen Größenklassen erstreckt sich ein schier unergründliches Angebot.

Prozentual sind die meisten Skulpturen belanglos und werden zum Trödelpreis verscherbelt. Was den gehobenen Käufer interessiert, sind außergewöhnliche Eigenschaften: Prominente Künstler, bewegende Hintergrundgeschichten, kunsthistorische Relevanz und ausdrucksstarke, emotionale Motive verwandeln Bildhauereien in wertvolle Antiquitäten.

Jeff Koons Stahlskulptur „Rabbit“, die 2019 mit 91,1 Millionen US-Dollar zum teuersten jemals versteigerten Kunstwerk eines noch lebenden Schöpfers wird, demonstriert die verblüffende Zahlungsbereitschaft für Werke, die als stilistische Ikonen ihrer Epoche gelten. Manchmal lässt sich schwer in Worte fassen, warum bestimmte Plastiken ihre astronomischen Preisregionen erreichen.

Fest steht:

Ohne eine professionelle Wertermittlung – vor allem bei hochpreisigen Skulpturen – riskieren Sie enorme Verluste und sollten einen Verkauf niemals durchführen.

Was lässt sich besser verkaufen – Sammlungen oder einzelne Skulpturen?

Der Löwenanteil des internationalen Skulpturen-Marktes wird im Rahmen von Einzelverkäufen gehandelt, weil die Kunstwerke alleinstehend ihre volle Ausdrucksstärke entfalten und kombinierte Verkäufe die Wahrscheinlichkeit senken, einen interessierten Abnehmer zu finden.

Doch es gibt Ausnahmen: Besitzen Sie etwa ein Konvolut von Skulpturen mit verbindenden Ähnlichkeiten (gleiches Material, dieselbe Epoche, identischer Künstler etc.) und einem niedrigen Einzelwert der separaten Bestandteile, ist ein Sammlungsverkauf aus zwei Gründen sinnvoll. Erstens existiert eine große Zielgruppe an Käufern, die beispielsweise eine neue Wohnung mit antiken Plastiken desselben Stils dekorieren möchte, zweitens sparen Sie sich Zeit und Kosten.

Eine andere Ausnahme sind Paare: Wurde ein bestimmtes Werk vom Künstler als Duo erschaffen (zwei Ritter, Löwen, Frauenbüsten usw.), sollten Sie das Zweiergespann ungetrennt vermarkten. Unsere Faustregel lautet: Betrachten Sie den Einzelverkauf im Skulpturenmarkt als Standard und ziehen Sie kombinierte Lose nur in Betracht, falls gute Gründe vorliegen.

Zu welchem Preis lassen sich Skulpturen verkaufen?

Ein Blick in die Online-Auktionshäuser Catawiki und eBay offenbart, dass der Markt für wertvolle Skulpturen momentan eine hohe Liquidität aufweist und Verkaufspreise jenseits der 10.000 Euro keine Seltenheit darstellen.

Von den Pop-Art-Werken des israelischen Skulpteurs David Gerstein über Bronzeskulpturen des 19. Jahrhunderts (etwa vom Berliner Bildhauer August Gaul) bis hin zu sakralen Marmorgebilden des 16. Jahrhunderts existieren dutzende Teilgebiete, die wöchentlich vier- bis fünfstellige Summen erzielen.

Nichtigkeiten im Vergleich zu den weltteuersten Skulpturen: Angeführt von Alberto Giacomettis schlanken Bronzen, die bis zu 141,3 Millionen US-Dollar (L’Homme au doigt, Christie’s 2015) wert sind, erstreckt sich die Liste der Rekordhalter von Louise Bourgeois‘ Riesenspinne „Spider“ (32,1 Mio. US-Dollar, Christie’s 2019) über Constantin Brancusi’s abstraktes Porträt „La Jeune fille sophistiquée“ (71 Mio. US-Dollar, Christie’s 2018) bis hin zum assyrischen Gipsrelief „Winged Genius“ aus dem 9. Jahrhundert vor Christus (31 Mio. US-Dollar, Christie’s 2018).

Sie sehen:

Sowohl im moderaten als auch im gigantischen Preisbereich glüht der Markt für wertvolle Skulpturen, was einen zeitnahen Verkauf sinnvoll macht.

Wo kann ich am besten Skulpturen verkaufen?

Neben der gründlichen Wertermittlung entscheidet die Wahl des Verkaufskanals maßgeblich über den Erlös Ihrer Skulpturen. Ein pauschales „Richtig“ oder „Falsch“ existiert nicht, doch unsere Erfahrung hat einen klaren Favoriten hervorgebracht:

1.) Ohne Internet veräußern

Wer persönlichen Augenkontakt mit einem erfahrenen Kunstexperten sucht und seine Skulptur vor Ort analysieren lassen möchte, sollte einen auf Bildhauerei fokussierten Antiquitätenhändler (Liste: awmagazin.de/adressen/120-antiquitaetenhaendler) kontaktieren. Anstelle eines direkten Barankaufs empfehlen wir ein Kommissionsgeschäft, das zwar Geduld erfordert, im Schnitt jedoch höhere Erlöse bringt.

Je wertvoller Ihre Skulptur, desto stärker sollten Sie eine Auktion in Betracht ziehen: Deutsche Adressen wie Fine Art in Leipzig, Karl und Faber in München oder Hargesheimer in Düsseldorf bieten eine vernünftige Reichweite, kommen jedoch nicht an die Strahlkraft internationaler Adressen wie Sotheby’s oder Christies in London heran. Sobald Ihre Wertermittlung einen hohen vierstelligen Marktpreis indiziert, ergibt die Versteigerung durch solche Prestige-Häuser Sinn.

2.) Online-Verkauf

Stichwort Auktionen: Das Internet strotzt vor Marktplätzen, auf denen Sie Ihre Skulpturen veräußern können. Während die Online-Auftritte von Philipps, Sotheby’s und Co. mit einer hohen Professionalität punkten, aufgrund ihres Zielpublikums und der Gebührenstruktur jedoch erst ab hohen Marktpreisen valide Anlaufstellen darstellen, verlangt Ihnen eBay maximale Eigenständigkeit ab.

Der riesige Marktplatz überzeugt mit einer riesigen Käuferbasis, lässt Sie in puncto Wertermittlung jedoch allein dastehen. Anders die Situation bei Online-Ankäufern wie beispielsweise Antikankauf.net: Dort nehmen Fachleute die Plastik unter die Lupe und ermöglichen Ihnen einen sicheren, unkomplizierten Ankauf, zahlen oftmals jedoch Preise fernab des gerechten Marktwertes.

3.) Beste Verkaufsplattform: Catawiki.com

Die beste Symbiose aus professioneller Expertenarbeit und hohen Marktpreisen bietet Catawiki: Das Online-Auktionshaus beschäftigt 240 Experten, darunter viele Spezialisten für Kunst und Antiquitäten, um eine rigorose Selektion der Lose durchzuführen.

Ausschließlich spannende Objekte, die von einem Fachmann abgesegnet werden, dürfen auf Catawiki versteigert werden und erhalten eine kostenfreie Expertise vom Profi, um faire Marktpreise sicherzustellen.

Das Ergebnis: Eine niveauvolle Auswahl für fachkundige Interessenten, die Höchstgebote für Ihre Skulpturen bieten. Auch die Geschwindigkeit des Erfolgs hat uns überzeugt: 2008 gegründet und international renommiert, wird Catawiki monatlich von über 10 Millionen Käufern besucht.

Hohe Sicherheitsstandards, beispielsweise durch die Nutzung von Treuhandkonten, prädestinieren den Marktplatz für die Versteigerung wertvoller Skulpturen.

Was ist beim Verkauf zu beachten?

Wer Skulpturen und andere, wertvolle Antiquitäten verkaufen möchte, muss für maximale Erlöse folgenden Ablauf einhalten:

1.) Wertbestimmung:

Um drastische Verluste zu vermeiden und das Risiko einer Fälschung auszuschließen, ist ein Expertenurteil bezüglich des Wertes unverzichtbar. Ihre Chancen, als Laie eine präzise Bewertung mit reinen Internet-Informationen vorzunehmen, sind extrem niedrig. Egal ob Gutachter vor Ort, Online-Portale wie ValueMyStuff oder Catawiki – die Möglichkeiten sind vielfältig.

2.) Wertsteigernde Maßnahmen:

Fragen Sie einen Experten, ob eine Restauration im Falle Ihrer Skulptur signifikante Preissteigerungen herbeiführen kann. In jedem Fall lohnenswert: Eine Expertise mit Zertifikat, um den späteren Verkaufserfolg zu erhöhen.

3.) Professioneller Verkauf:

Nutzen Sie alle vorliegenden Informationen zu Ihrer Bildhauerei (Künstler, Jahrgang, Provenienz, Besonderheiten, Ausmaße etc.), um sie zusammen mit scharfen, kontrastreichen Fotos zu einem attraktiven Inserat zu fusionieren.

Fehler beim Verkauf vermeiden

Zeitdruck und fehlende Preisvergleiche sind die Feinde eines profitablen Kunstverkaufs. Bedenken Sie: Je spezieller der Stil und Künstler Ihrer Plastik, desto länger kann die Suche nach einem begeisterten Käufer dauern. Wer sich für eine Auktion entscheidet, sollte einen fairen Mindestpreis festlegen und diesen nicht nach dem ersten Misserfolg senken.

Der Verlust eines zweiten oder dritten Anlaufs beträgt null, weil Auktionshäuser wie Catawiki ihre Gebühren ausschließlich im Erfolgsfall berechnen. Wer den Ankauf wählt, darf nicht hirnlos das erste Angebot akzeptieren: Unsere Erfahrung hat offengelegt, dass unterschiedliche Antiquitätenhändler für dieselbe Skulptur teils Preise bieten, die 50 bis 100 Prozent voneinander abweichen!

Ebenso fatal kann mangelnde Expertise sein: Falsche Informationen zur Bildhauerei, die im Nachhinein vom Käufer als Betrug ausgelegt werden können, reichen von verschwiegenen Mängeln bis unkorrekten Ausmaßen. Ein weiterer Grund, warum sich die Expertise eines Profis auszahlt.

Schlechte Fotos markieren einen zusätzlichen Fehltritt: Erstens drücken sie den erzielbaren Marktpreis nach unten, zweitens erhöhen sie die Wahrscheinlichkeit von Missverständnissen.

Wie lässt sich der Verkaufswert steigern?

Wie unsere Ratgeber zum Verkauf von Gemälden und Antiquitäten zeigen, können Sie den Verkaufswert Ihrer Skulpturen durch vier Stellschrauben beeinflussen. Die erste, eine vorsichtige Behandlung, dürfte selbsterklärend sein.

Vor allem empfindliche Strukturen wie etwa dünne Gliedmaßen bei modernen Plastiken sollten Sie zu absoluter Vorsicht beim Lagern, Anfassen und Transportieren motivieren. Zweitens empfehlen wir ein schriftliches Expertenurteil: Kunstsachverständige können ein Wertgutachten ausstellen, das zu Verkaufszwecken und aus Versicherungsgründen sinnvoll ist.

Lassen sie vor allem die Echtheit der Skulptur mit hoher Sicherheit bestätigen, weil Käufer bei später enttarnten Fälschungen Anspruch auf Rückerstattung besitzen. Drittens kann eine Restauration massive Wertsteigerungen herbeiführen, doch die Restaurationskosten dürfen die erwartete Wertsteigerung nicht übertreffen. Zu guter Letzt sollten Sie eine attraktive Präsentation auf einem profitablen Verkaufsweg anstreben, um den Wert zu maximieren.

Bei Catawiki in 3 Schritten verkaufen

Der lukrativste Kanal, um Skulpturen und andere Antiquitäten zu verkaufen, ist Catawiki.com, wo Sie durchschnittlich die höchsten Auktionspreise erzielen und von einem intuitiven Ablauf profitieren:

  1. Legen Sie ein Benutzerkonto an, um kostenlos eine unbegrenzte Anzahl an Losen einstellen und durch Catawiki-Experten bewerten lassen zu dürfen.
  2. Kreieren Sie (mithilfe des virtuellen Assistenten) eine attraktive Objektbeschreibung und belegen Sie letztere mit hochwertigen Fotos, Zertifikaten, Gutachten etc.
  3. Anhand Ihrer eingereichten Informationen führt ein Catawiki-Experte für Skulpturen eine (für Sie kostenfreie) Begutachtung durch und definiert einen Schätzwert. Legen Sie anschließend Ihren Mindestwert fest. Wurde Ihre Plastik erfolgreich ersteigert, erhalten Sie von Catawiki eine Benachrichtigung über den Zahlungseingang auf einem Treuhandkonto und können die Skulptur versenden.

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