Geldscheine verkaufen – so geht es!

Vom Zahlungsmittel zum Sammlerschatz: Geldscheine überraschen auf Auktionen regelmäßig mit Rekordpreisen und lassen sich auf verschiedensten Wegen veräußern. Doch nicht alle Optionen bringen Ihnen einen fairen, marktgerechten Erlös. Welche Voraussetzungen begehrte Banknoten erfüllen müssen, wo man sie am erfolgreichsten verkauft und welche Ratschläge Sie während des Verkaufs beachten sollten, erklären wir Ihnen nachfolgend.
Inhaltsübersicht

Welche Geldscheine lassen sich verkaufen?

Egal ob Inflationsgeld, Notgeld, reguläre Banknoten oder andere Geldscheine: In den letzten Jahrhunderten hat sich das Papiergeld in den meisten Ländern der Erde als gängiges Zahlungsmittel durchgesetzt und ist in einer unvorstellbaren Vielfalt erschienen. Die meisten Geldscheine sind nahezu wertlos und werden auf Plattformen wie eBay haufenweise für wenige Cent bis einige Euro pro Stück verkauft.

Wertvolle Stücke müssen eine Reihe von Kriterien erfüllen, um auf dem Sammlermarkt hohe Preise zu erreichen: Neben dem Erhaltungsgrad, der typischerweise nach Rosenberg auf einer Skala von I („kassenfrisch“) bis VII („schlecht“) angegeben wird, üben die Seltenheit und Begehrtheit des Geldscheins einen enormen Einfluss auf dessen Verkaufswert aus.

Ein hohes Alter allein genügt nicht, da beispielsweise von den deutschen Inflationsscheinen 1923 eine unglaubliche Menge gedruckt wurde. Sondermerkmale wie Fehldrucke, bemerkenswerte Seriennummern oder andere, teils winzige Variationen innerhalb derselben Serie hingegen können den Preis enorm in die Höhe treiben.

Was lässt sich besser verkaufen – Sammlungen oder einzelne Geldscheine?

Geldscheine zählen zu jenen Sammlerobjekten, bei denen sich gezielt zusammengetragene Sammlungen am stärksten auszahlen.

Enthusiasten schätzen thematische Verbundenheit:

Sie besitzen alle US-Dollar-Banknoten aus einem bestimmten Jahr, verfügen über eine komplette Reichsmark-Kollektion in kassenfrischem Zustand oder Ihre Sammlung ist auf historische Wendepunkte (zum Beispiel Geldscheine aus dem Zweiten Weltkrieg) fokussiert? Dann stehen die Chancen gut, dass Sie einen zahlungskräftigen Abnehmer finden werden.

Natürlich können auch einzelne Noten verblüffend hohe Preise erreichen, was typischerweise auf eine extreme Seltenheit des Geldscheins oder seines Zustands zurückzuführen ist. Die Grundregel ist immer dieselbe: Ihr Papiergeld muss sich auf irgendeine Art von den Millionen anderen Banknoten unterscheiden, für die sich kein Sammler interessiert.

Diese Besonderheit festzustellen, ist für Laien eine Mammutaufgabe und sollte vor allem bei größeren Kollektionen mit professioneller Unterstützung geschehen.

Zu welchem Preis lassen sich Geldscheine verkaufen?

Vier- bis fünfstellige Beträge für einzelne Banknoten sind keine Ausnahme, sondern werden allein auf Online-Auktionen jeden Monat erzielt und sprengen alle Erwartungen. Sie besitzen einen russischen 500.000-Rubel-Schein von 1917 in perfekter Erhaltung? Auf Catawiki.com wurde ein vergleichbares Exemplar für 40.000 Euro versteigert. 25.000 Euro brachte ihrem Besitzer eine ukrainische 50-Hriven-Banknote von 1920 ein.

1890er 1.000-Dollar-Note – Quelle: wikipedia.org

Und geht es um Weltrekorde, gibt es vor allem in den USA keine Grenzen: Die legendäre 1890er 1.000-Dollar-Note, deren bauchige Nullen ihr den Spitznamen „The Grand Watermelon“ eingebracht haben, wurde 2014 in Dallas für satte 3,29 Millionen Dollar versteigert.

Quelle: barnebys.com

Ihre Neugier ist geweckt? Für weitere Rekorde empfehlen wir einen Besuch dieser Internetseite mit einer spektakulären Topliste.

Wo kann ich am besten Geldscheine verkaufen?

Allzu große Hoffnungen auf Millionenbeträge sollten Sie zwar nicht entwickeln, aber dreistellige Beträge pro Geldschein werden auf Auktionshäusern wie Catawiki mehrmals pro Stunde erreicht. Wie hoch der erzielbare Preis für Ihr Papiergeld ausfällt, hängt stark vom Verkaufsweg ab:

1.) Offline-Verkauf

Seriöse Münz- und Antiquitätenhändler in Ihrer Nähe kaufen typischerweise auch Geldscheine an. Große Vorteile dieser „traditionellen“ Methode sind erstens die persönliche Begutachtung, welche vor allem bei Banknoten eine ausschlaggebende Grundlage für die Ermittlung eines fairen Verkaufspreises darstellen kann, und zweitens die Sicherheit des Ablaufs.

Problematisch sind die fehlende Transparenz und die Gewinnerzielungsabsicht des Händlers, welche Ihren Ertrag aus der Transaktion reduziert. Auch die Veräußerung an Auktionshäuser kommt infrage, erfordert aber eine genaue Überprüfung der Konditionen – horrende Gebühren von bis zu 30 Prozent des Verkaufspreises sollten Sie in jedem Fall vermeiden.

2.) Veräußerung im Internet

Entscheiden Sie sich für den Verkauf Ihrer Geldscheine im Internet, ist eBay die naheliegendste Option und bietet Ihnen den Vorteil einer riesigen, internationalen Käuferschaft.

Das Problem:

Ohne fundierte Kenntnisse können Sie den fairen Wert Ihrer Banknoten nicht abschätzen und verkaufen wahrscheinlich unter Wert.

Eine Alternative mit höherer Spezialisierung auf Währungen ist www.muenzauktion.info. Daneben existieren viele Ankäufer wie beispielsweise banknoten.de oder notaphila.de, die Ihnen auf Basis von Fotos und Beschreibungen Ankaufs-Angebote unterbreiten.

Wir empfehlen, sich mindestens zwei unabhängige Schätzungen einzuholen und die Angebote mit regulären Marktpreisen zu vergleichen, damit Sie nicht meilenweit unter dem potenziellen Wert verkaufen.

3.) Catawiki.com

Ein Sonderfall unter den Online-Plattformen ist Catawiki.com: Trotz seiner globalen Reichweite von über 10 Millionen Käufern bietet das Auktionshaus für jedes Objekt (Mindestwert: 75 Euro) eine kostenlose Expertenschätzung an, die von einem Fachmann des jeweiligen Gebietes (bei Geldscheinen Notaphilie) durchgeführt wird.

Auch der transparente Prozess des Anbieters hat uns überzeugt: Nach der simplen, kostenlosen Anmeldung bieten Sie Ihre Lose zur Versteigerung an und bezahlen die moderaten Gebühren erst nach erfolgreichem Zuschlag.

Da alle Lose selektiert und nur interessante Objekte für die Auktion auf Catawiki zugelassen werden, gelingt dem Anbieter die gezielte Ansprache eines niveauvollen Fachpublikums mit angemessener Zahlungsbereitschaft.

Was ist beim Verkauf zu beachten?

Als Verkäufer wertvoller Geldscheine sollten Sie einen professionellen Auftritt des Inserats sicherstellen: Scharfe, gut beleuchtete Fotos des Papiergeldes von beiden Seiten vor neutralem Hintergrund, eine Angabe des Erhaltungsgrades (bestenfalls untermauert durch ein professionelles Wertgutachten, siehe PMG), der Katalognummer (falls vorhanden) und die Klarstellung spezifischer Mängel sind zentrale Informationen.

Heben Sie zudem hervor, auf welche Weise die Geldscheine aufbewahrt wurden (zum Beispiel Album), weil sich die meisten Sammler vor allem in höheren Preisregionen Gewissheit über eine schonende Behandlung wünschen.

Nicht zu unterschätzen für einen erfolgreichen Verkauf ist Ihr Fachwissen: Sowohl bei Auktionen als auch klassischen Verkäufen sollten Sie eine grobe Ahnung des Wertes Ihrer Banknoten haben, um angemessene Mindestpreise verlangen zu können und Abzockern einen Strich durch die Rechnung zu machen.

Fachkataloge wie „World Paper Money“ sind die verlässlichste Quelle für fundierte Marktpreis-Schätzungen.

Fehler beim Verkauf vermeiden

Zwei der größten Feinde eines erfolgreichen Banknoten-Verkaufs sind Ungeduld und Inkompetenz. Wer sich nicht mit der Materie beschäftigt, keine professionelle Schätzung vornehmen lässt und seine Geldscheine ohne Vergleich an den erstbesten Ankäufer loswird, verschenkt bares Geld.

Eine schlechte Präsentation der wertvollen Objekte ist ebenfalls fatal, weil sie die Zahlungsbereitschaft potenzieller Käufer reduziert. Auch eine falsche Behandlung der Banknoten vor dem Verkauf kann beträchtlichen Schaden anrichten: Benutzen Sie weder Bügeleisen noch Kleber, um die Geldscheine fürs Fotoshooting aufzuhübschen.

Wie lässt sich der Verkaufswert steigern?

Um den maximalen Verkaufspreis für Ihre Geldscheine zu erhalten, sollten Sie lang- und kurzfristige Maßnahmen ergreifen. Zur langfristigen Strategie zählt neben einer schonenden Aufbewahrung (trockene, lichtgeschützte Alben, kein Berühren mit bloßen Fingern) die gezielte Zusammenstellung einer thematisch orientierten Sammlung, welche meist wertvoller als die Summe ihrer Einzelwerte ist.

Knicke sind der Todfeind jedes wertvollen Geldscheins und müssen um jeden Preis vermieden werden, um drastische Wertminderungen auszuschließen. Letzteres Ziel steht bei Banknoten im Vordergrund, weil Sie durch aktives Handeln nichts an den Marktpreisen ändern können.

Sie können jedoch warten, falls Ihre Geldscheine in der Vergangenheit Wertsteigerungen verzeichnet haben und sich dieser Trend aller Wahrscheinlichkeit nach fortsetzen wird. Kurzfristig sind die Präsentation Ihres Angebots, die Ausstellung von Echtheitszertifikaten (der Goldstandard ist PMG) und die Wahl der richtigen Verkaufsplattform zentrale Stellschrauben zur Beeinflussung des Verkaufspreises.

Bei Catawiki in 3 Schritten verkaufen

Der Ablauf ist simpel: Nachdem Sie ein Verkäuferkonto kostenlos registriert haben, können Sie eine unbegrenzte Anzahl an Objekten einreichen. Die Erstellung der Lose wird von einem virtuellen Assistenten begleitet, der Ihnen alle wichtigen Schritte erklärt. Anschließend erfolgt die Prüfung des Angebots durch einen (menschlichen) Catawiki-Experten – nur interessante und einzigartige Geldscheine können auf der Plattform versteigert werden.

Erfolgt die Freigabe, steht einer erfolgreichen Auktion nichts mehr im Wege. Übrigens: Die Bezahlung nach erfolgreicher Versteigerung erfolgt über ein Treuhandkonto, um maximale Sicherheit auf Käufer- wie Verkäuferseite zu gewährleisten.

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