Antiquitäten verkaufen – so geht es!

Sie sind alt, wertvoll und extrem vielfältig: Von Gebrauchsgegenständen bis Sammlerobjekten begeistern Antiquitäten unzählige Enthusiasten und erwecken längst vergangene Zeiten zu neuem Leben. Wie Sie auf dem boomenden Antiquitätenmarkt erfolgreich verkaufen, wo die höchsten Profite realisierbar sind und welche Fehler Sie beim Verkauf besser vermeiden, erklären wir im nachfolgenden Beitrag.
Inhaltsübersicht

Welche Antiquitäten lassen sich verkaufen?

Vom Altertum bis zum 20. Jahrhundert erzählen Antiquitäten die gesamte Historie unserer Zivilisation und decken unzählige Kategorien ab.

Neben Sammlerobjekten wie Münzen, Briefmarken oder Gemälden beschreibt der Begriff vor allem Alltagsgegenstände: Gotische Truhen, Sofas aus der Renaissance und barocke Schreibtische, aber auch alte Zeitschriften und Haushaltsgeräte werden als antiquarisch bezeichnet.

Vom schlichten Biedermeier bis zum dekorierten Jugendstil werden diverse Epochen erfasst, wobei der Wert einer Antiquität tendenziell mit dem Alter steigt. Vor allem „Antiken“, also beispielsweise Objekte aus dem alten Rom oder Griechenland, erzielen teils exorbitante Preise.

Neben dem Alter markiert der Erhaltungszustand eines der zentralen Bewertungskriterien, aber auch die Herkunft, handwerkliche Leistung und eingesetzten Werkstoffe bestimmen über die Verkäuflichkeit. Gleiches gilt für die historische Relevanz, prominente Vorbesitzer, spezielle Signaturen und je nach Objekt dutzende weitere Kriterien.

Am profitabelsten lassen sich Antiquitäten mit aktuell hoher Nachfrage und niedrigem Angebot verkaufen.

Was lässt sich besser verkaufen – Sammlungen oder einzelne Antiquitäten?

Ob sich Einzelverkäufe lohnen oder die Veräußerung von Sets lukrativer ist, hängt von der Kategorie Ihrer Antiquitäten ab. Während typische „Sammlerobjekte“ wie Briefmarken, Münzen oder frühe Schallplatten oftmals für kombinierte Verkäufe prädestiniert sind, weil sie chronologisch oder thematisch zusammenhängen, lassen sich die meisten Antiquitäten problemlos einzeln veräußern.

Egal ob wertvolle Möbelstücke, religiöse Kunstwerke, Kameras, Musikinstrumente, Puppen oder Zinn – alle nur denkbaren Typen von Antiquitäten eröffnen gute Chancen auf profitable Einzelverkäufe.

Besitzen Sie mehrere Objekte derselben Klasse, sollten Sie durch eigene Recherche oder mittels eines Experten/Gutachters überprüfen, ob Sammler an kombinierten Sets interessiert sein könnten. In vielen Kategorien wie etwa großen Möbelstücken oder Musikinstrumenten ist letzterer Fall eher unwahrscheinlich.

Zu welchem Preis lassen sich Antiquitäten verkaufen?

Wiederholt haben Antiquitäten mit zweistelligen Millionenpreisen in den letzten Jahren für Aufsehen gesorgt.

Globaler Spitzenreiter ist die sogenannte Pinner-Vase aus der chinesischen Qing-Dynastie, die 2010 in einem Privatverkauf durch das Auktionshaus Bonhams 80,2 Millionen Dollar erreichte.

Dagegen erscheint das Badminton Cabinet mit seinen 36 Millionen Dollar fast wie ein Schnäppchen: 2004 vom liechtensteinischen Fürsten Hans-Adam II. erworben, wurde der Schrank in sechsjähriger Handarbeit von 30 florentinischen Kunsthandwerkern mit zahllosen Edelsteinen und Einlegearbeiten gefertigt.

Auch sehr spezielle Objekte können enorme Summen erreichen: So brachte eine skandinavische Privatauktion satte 17 Millionen Dollar für ein Olifanten-Schlachthorn aus dem 11. Jahrhundert, während die königliche Germain-Suppenterrine des französischen Herrschers Ludwig XV. knapp 10,3 Millionen Dollar bei Sotheby’s in New York auf die Beine stellte.

Dass sein „Nachfolger“ Napoleon Bonaparte mit seinem goldverzierten Schwert aus der Schlacht von Marengo im Jahr 1800 ebenfalls Rekorde knacken sollte, hätte der König wohl nicht erwartet: Für satte 6,5 Millionen Euro wurde es 2007 bei Osenat in Frankreich versteigert.

Wo kann ich am besten Antiquitäten verkaufen?

Große Hoffnungen auf eine Zukunft als Multimillionär sollten Sie trotz schöner Antiquitäten nicht entwickeln, aber bei einigen Anlaufstellen kann der Verkauf trotzdem richtig lohnenswert sein. Folgende Wege sind zu differenzieren:

1.) Internetfreier Verkauf

Außerhalb des Webs sind Antiquitätenhändler (www.awmagazin.de) Ihre erste Anlaufstelle zur Veräußerung historischer Wertgegenstände.

Seriöse Fachgeschäfte bieten Ihnen neben persönlicher Beratung und Expertise bei der Wertermittlung ein hohes Maß an Sicherheit, eignen sich im Gegensatz zum Internet auch zur Veräußerung sehr großer Objekte und verfolgen von Kunst bis Möbeln verschiedene Schwerpunkte.

Dennoch sollten Sie im Hinterkopf haben, dass jeder Antiquitätenhändler von einer Marge lebt und Kosten zu tragen hat, weshalb Sie nicht 100 Prozent des fairen Marktpreises erhalten werden.

Unser Tipp:

Je wertvoller die verkauften Güter, desto wichtiger ist der Vergleich verschiedener Ankaufspreise. Alternativ können Sie sich an bekannte Auktionshäuser wie das Auktionshaus Wiesbaden oder das Auktionshaus Schwab wenden, sollten die Gebühren aber stets im Blick behalten.

2.) Online-Verkauf

Suchen Sie im Internet nach der Antiquität Ihrer Wahl, werden Sie diverse, fachlich, spezialisierte Ankäufer finden – von alten Postkarten bis Modelleisenbahnen.

Stets gilt: Überprüfen Sie die Seriosität der Anlaufstelle (z.B. durch Kunden-Erfahrungen, Qualitätssiegel etc.), um nicht Opfer eines schwarzen Schafs zu werden.

Ganz risikofrei ist auch die beliebte eBay-Versteigerung nicht: Zwar eröffnet das Auktionshaus aufgrund seiner enormen Reichweite schnelle Verkaufschancen, jedoch nicht die profitabelsten, weil das durchschnittliche Niveau der Gebote aufgrund der niedrigen Fachkenntnis vieler Besucher mäßig ist.

Viele Enthusiasten mit hoher Kaufbereitschaft meiden eBay, weil Antiquitäten dort ohne fachliche Expertise in willkürlicher Sortierung angeboten werden.

3.) Versteigerung auf Catawiki.com

Einen professionelleren Ansatz wählt das Auktionshaus Catawiki.com: Auf die Versteigerung wertvoller Antiquitäten spezialisiert, beschäftigt es über 200 hauseigene Experten mit unterschiedlichsten Schwerpunkten.

Diese Fachleute erfüllen einen breiten Service: Sie schätzen den Wert Ihrer Antiquitäten kostenlos, unterstützen Sie bei der optimalen Präsentation und sortieren Antiquitäten in fachlich spezialisierte Versteigerungen ein, die Ihre Objekte direkt dem relevanten Bieterkreis mit entsprechend fairen Geboten vorstellen.

Über 10 Millionen Bieter pro Monat räumen Ihnen schnelle Erfolgschancen ein, gepaart mit der Sicherheit von Treuhandkonten und einer simplen, kostenfreien Registrierung.

Was ist beim Verkauf zu beachten?

Bevor Sie Ihre Antiquitäten zum Verkauf anbieten, ist eine Wertbestimmung durch einen Fachmann essenziell. Erstens vermittelt sie Ihnen eine klare Preisvorstellung, zweitens verhindert sie den versehentlichen Verkauf von Fälschungen.

Seit Jahrhunderten werden Möbel, Markenporzellan, Banknoten und sämtliche andere Antiquitäten in teils erschreckender Präzision nachgemacht. Andererseits stellen sich vermeintlich wertlose Objekte oftmals als begehrte Raritäten heraus.

Die eigenständige Ermittlung dieser Fakten ist Laien nahezu unmöglich. Verkaufen Sie online, sollten diese präzisen Informationen zusammen mit hochwertigen Fotos und einer schönen Beschreibung (erzählen Sie gerne die Geschichte, Besonderheiten, Makel etc.) zu einem attraktiven Inserat geformt werden.

Was sonst beim Verkauf zu beachten ist, hängt stark von der Kategorie Ihrer Antiquitäten ab; Möbel beispielsweise können von einer Restauration extrem profitieren, während Münzen besser nicht angerührt werden sollten.

Unser Tipp:

Verfolgen Sie vor dem Verkauf die Versteigerungsergebnisse ähnlicher Objekte, um ein besseres Gefühl für angemessene Preise und die Erfolgschancen zu entwickeln.

Fehler beim Verkauf vermeiden

Wiederholt beobachten wir Verkäufer, die keinen Vergleich anstellen und ihre Güter an den nächstgelegenen Antiquitätenhändler veräußern. Vor allem bei wertvollen Objekten raten wir dringend zum Einholen verschiedener Angebote, um die Transparenz zu erhöhen.

Ein weiterer, potenziell fataler Fehler liegt in der falschen Behandlung der Antiquitäten: Aggressiv gereinigte Münzen, zu feucht gelagerte Banknoten, unprofessionell ausgebesserte Möbel und entfernte Schutzhüllen können hohe Werte innerhalb weniger Minuten vernichten.

Reparaturen, Reinigungen und Restaurationen sollten im Zweifel nur vom Experten durchgeführt werden. Auch während des Verkaufs sollten Sie je nach Adresse für eine Maximierung des Werts sorgen. Viele Besitzer zeigen kein Verhandlungsgeschick bei Ankäufern und geben sich keine Mühe mit Inseraten, wodurch Objekte unterhalb ihres erzielbaren Maximalpreises an den Mann geraten.

Wie lässt sich der Verkaufswert steigern?

Eine Steigerung oder bestmögliche Erhaltung des Verkaufswertes baut auf drei Säulen auf: Der richtigen Behandlung Ihrer Antiquitäten, einer optimalen Präsentation und der Wahl des profitabelsten Verkaufsweges.

Bezüglich des ersten Punktes, dem pfleglichen Umgang, sollten Sie auf unserem Portal oder bei Google nach Ratschlägen zu Ihrer speziellen Antiquität suchen. Eine vorsichtige Reinigung, trockene Aufbewahrung und Nutzung von Schutzhüllen bei kleineren Objekten sind universelle Tipps.

Eine attraktive Präsentation steigert ebenfalls den Verkaufswert, bringt aber nichts, wenn Sie nicht die richtige Zielgruppe erreichen. Aus diesem Grund hängt die Erzielung von Top-Preisen für Antiquitäten maßgeblich vom Verkaufsweg ab.

Viele Verkäufer berichten uns von mäßigen Resultaten auf eBay, weil die Gebote unterhalb der Expertenschätzung lagen oder Festpreisangebote wochenlang nicht verkauft wurden. Deshalb empfehlen wir unseren Lesern die auf Antiquitäten fokussierte Auktionsplattform Catawiki.

Bei Catawiki in 3 Schritten verkaufen

Vor allem mit der professionellen Betreuung seiner Verkäufer inklusive kostenfreier Wertschätzung und thematisch differenzierten Auktionen hat uns der Anbieter überzeugt. Wöchentlich schreiben uns mehrere zufriedene Antiquitäten-Verkäufer, dass ihre Wertstücke oberhalb der Expertenschätzung versteigert wurden. Um ähnliche Erfolge zu verbuchen, benötigen Sie nur drei Schritte:

1.) Registrierung als Verkäufer: Kostenlos mit E-Mail und Passwort erledigt, dauert der Prozess nur wenige Minuten.

2.) Erstellung Ihrer Lose: Auf Wunsch mit professioneller Expertenhilfe erstellen Sie attraktive Inserate mit guten Bildern und aussagekräftigen Beschreibungen.

3.) Veröffentlichen und versteigern: Ab 75 Euro Mindestwert erhalten Sie eine kostenlose Wertschätzung eines Catawiki-Angestellten, der Ihre Objekte in die treffendste Auktion einsortiert. Sobald letztere beginnt, drücken wir Ihnen die Daumen für bestmögliche Resultate!

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